Fahrt nach Lousiana:
Wir trafen uns gegen 8 Uhr an der Schule, um mit dem Bus nach Lousiana zu fahren, wo das Arne Jacobsen Museum ist. Danach wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, wovon die eine Gruppe Zeit bekam sich die weitläufigen Parkanlagen anzuschauen. Die Anderen nahmen an einer Führung durch das Museum teil. Wir, Raphael und Michael S., gehörten zu der ersten Gruppe und besichtigten deshalb zuerst den Park. Er war sehr schön angelegt, wobei nicht nur die Skulpturen, sondern auch der Ausblick auf das Meer beeindruckte. Es war sogar möglich am Horizont die schwedische Küste zu betrachten. Als wir uns an einer besonders ansehnlichen Stelle niedergelassen hatten stellten wir fest, dass eigentlich nur der Grill und das passende Getränk zum vollendeten Glück fehlten (siehe Foto).
Gegen 11 Uhr startete die zweite Führung an der auch wir teilnahmen. Wir erfuhren über Arne Jacobsens einzigartige und zeitlose Designkunst sowie über seine Auffassung vom modernen Leben. Die Führung stellte sich jedoch als relativ langatmig heraus.
Besichtigung der Kronborg:
Gegen 12 Uhr verließen wir das Museum um zur Kronborg oder zum Shopping in die Stadt zu fahren. Einige der Dänen blieben im Bus sitzen um eine dänische Komödie anzuschauen. Die Kronborg war leider wegen Restaurationsarbeiten geschlossen. Sie lag direkt am Meer. Obwohl es sehr kalt war traten wir den Rundgang um die Burg an. Als wir wieder am Bus eintrafen erhielten wir einen wärmenden Kaffee, welcher uns wieder fit für das Bowlen machte, zu dem wir anschließend fuhren.
Bowlen:
Nachdem wir einige Minuten warten mussten bekamen wir alle unsere Bowlingschuhe und konnten loslegen. In der ersten Runde verfeinerten wir lediglich unsere ohnehin schon fast perfekte Technik ohne Rücksicht auf Verluste. In der zweiten Runde traten wir den Kampf gegen die benachbarte Gruppe an. Wir versuchten fairer Weise der anderen Gruppe einen respektablen Vorsprung zu gewähren um das Spiel interessant zu gestalten. Trotz einer unglaublichen Strike-Serie reichte es aus zeitlichen Gründen schlussendlich nicht zum Sieg(wobei man eigentlich nicht von sieg sprechen kann da das spiel nicht beendet war sondern nur die Zeit um war). Zur Versöhnung tranken wir uns fairer weiße zur Wiederherstellung der Freundschaft ein (zwei, drei, ...) Bier mit dem gegnerischen Team. Weiterhin lernten wir von Hannah ein famos australisches spiel: capt´n bluff.
Der Abend wurde durch ein leckeres Essen (original dänisches Weihnachtsessen) im Bowlingcenter abgerundet.