Jens Spahn (MdB) diskutiert mit Schülern des Wirtschaftsgymnasiums

15. Mai 2008

Auf Einladung der Leiterin des Differenzierungskurses Internationalisierung, Frau Wilk, besuchte Jens Spahn (CDU) die Jahrgangsstufe 12 des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung , um ihnen die Modalitäten der Bewerbung für das Parlamentarische Patenschaftsprogramm (PPP) zu erläutern.

Herr Spahn empfahl ausdrücklich, sich nach abgeschlossener Berufsausbildung vor dem 22. Lebensjahr für dieses einjährige USA-Stipendium zu bewerben, für das man seinen lokalen Bundestagsabgeordneten als "Paten" gewinnen muss. Flug und Aufenthalt in einer Gastfamilie sowie ein jähriges Collegestudium sind für die Teilnehmer kostenlos, für ein weiteres Jahr müssen sie ein Praktikum in ihrem Ausbildungsbildungsberuf in einer amerikanischen Firma absolvieren; bei der Suche danach leistet die Organisation ebenfalls Hilfestellung.

Der Besuch Spahns war außerdem das Nachholen eines Treffens mit der Gruppe bei deren Berlinaufenthalt im März, das Spahn damals aus Termingründen absagen musste.
Und so nutzten die aufmerksamen Zuhörer die Gelegenheit, den Bundestagsabgeordneten nach seiner parlamentarischen Arbeit zu betragen. Sie sparten dabei auch Reizthemen wie Diätenerhöhung oder Energiepreise nicht aus. Spahn ging auf alle Fragen sehr ausführlich ein und bemühte sich, den Schülern Hintergründe von Entscheidungen deutlich zu machen, z.B. seine auch in der eigenen Partei kontroverse Haltung zur Rentenerhöhung. Da der Bundeshaushalt eines seiner drei Ressorts ist, ist seine Tendenz zum Sparen unverkennbar. Meistens bezog er zu den angesprochenen Fragen klar Stellung, einige umschiffte er auch in eloquenter Politikermanier.


Schulleiter OStD Wolfgang Reinert begrüßt MdB Jens Span im Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung Ahaus

Insgesamt traf er in der Diskussion mit den Jugendlichen offenbar den richtigen Ton, wie der lange Beifall am Schluss bezeugte.


© Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung Ahaus 2008
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